Family Eremobatidae Kraepelin 1899

Eremobatidae Kraepelin: Roewer, 1934: 550-553; Kästner, 1933-1935: 296; Birula, 1938: 12 (as Eremobathidae [sic]); Muma, 1951: 39-41; Kaestner, 1968: 225; Muma, 1970a: 3; Muma, 1976: 7; Muma, 1982: 102-103; Maury, 1985a: 76, 77-79; Muma, 1989: 2,3; El-Hennawy, 1990: 24; Harvey 2003e: 235.

 


Diagnosis:

Members of the family Eremobatidae are endemic to North America. The 187 described species are distributed among seven genera in two subfamilies. The genera Eremobates (88 species), Eremocosta (13 species), Eremorhax (10 species), Eremothera (2 species) and Horribates (3 species) currently comprise the Eremobatinae, a subfamily characterized by the presence of a single, flattened claw on the tarsus of the first leg [members of the genus Horribates actually have two claws on the tarsus of the first leg and do not appear to be correctly assigned to this subfamily]. The subfamily Therobatinae, characterized by the presence of two claws on the tarsus of the first leg, includes the genera Chanbria (4 species), Eremochelis (36 species), and Hemerotrecha (31 species).


In solifugids of the family Eremobatidae, the anterior margin of the propeltidium (the part of the head that bears the two eyes) forms a straight line perpendicular to the longitudinal axis of the body (see photograph below). The mesal surface of the (typically) needle-like fixed cheliceral finger of the male may bear a distinct groove or cup and a series of modified setae (again, see photograph below), but lacks a husk-like or whip-like flagellum. In members of the family Ammotrechidae (the only other family of solifugids occurring within the range of the eremobatids), the anterior margin of the propeltidium is recurved, sloping backwards evenly from the eye tubercle, and a translucent husk-like flagellum is present on the mesal face of the fixed cheliceral finger in males (see Ammotrechidae).



Type genus:

Eremobates Banks 1900 (replacement name for Datames Simon 1879)


Original description:

Kraepelin 1899 (as Dataminae): 207-208 (key), 240:

207,208 - Die Unterschiede der von mir demnach angenommenen 5 Unterfamilien sind in der folgenden Tabelle zusammengestellt, wobei zu bemerken, claß aus Bestimmungsrücksichten mehrfach Merkmale in den Vordergrund gerückt sind, die ich vom phylogenetischen Gesichtspunkte aus für weniger wichtig halte, al beispielsweise die Form des Flagellums.

1.- Analsegment des Abdomens sehr groß, ein Stück der Rückenplatte bilden helfend. Analspalt
  nur an der Bauchseite des Segments und daher in horizontaler Richtung sich erstreckend,
  unterseits fast das 9. Segment erreichend, oberseits aber von dem Rande des 9. Segments
  mindestens um die ganze Länge des Analspalts entfernt. Ventraler Oberkieferfmger stets nur
  mit einem Hauptzahn an der Basis, davor nur mit ganz winzigen Zähnchen. Protarsus des
  Maxillarpalpus und des 1. Beins meist auf der Fläche in Schrägreihen vieldornig (Ausnahme
  Dinorhax). Flagellum des ♂ ein aus 2 Halbröhren gebildetes, hornartig aufgebogenes, nach
  der Spitze schwach verjüngtes Rohr an der Innenseite des dorsalen Oberkieferfingers, selten
  (Dinorhax) ein senkrecht abwärts gerichteter, vom Innenrande des dorsalen
  Oberkieferfingers entspringender Chitinfaden. Beine alle 1 tarsig .......... 1. Subf. Rhagodinae.

   Analsegment des Abdomens kreisförmig oder rundlich elliptisch, wenig aus dem Abdomen
  heraustretend. Analspalt vertikal gestellt, ziemlich die Mitte des Segments einnehmend und
  daher von den Hinterrändern des 9. Segments dorsal und ventral ziemlich gleich weit
  entfernt, jedenfalls nicht um seine ganze Länge vom dorsalen Hinterrande des 9. Segments
  entfernt. Ventraler Oberkieferfinger wenigstens beim ♀ fast stets mit zwei Hauptzähnen
  (beim ♂ zuweilen fast oder ganz ungezähnt). Flagellum nie ein hornartig aufwärts gerichtetes
  Doppelrohr oder ein senkrecht abwärts gerichteter Chitinfaden ............................................ 2

2.- 1. Bein stets ohne Endklauen. Tarsen der Beine (auch des 4.) unterseits mit deutlichen,
  seitlich mehr oder weniger hervortretenden Dornenpaaren. Innenfläche des Oberkiefers mit
  gut entwickelten Stridulationsriefen (nur bei Dataminen schwach, lediglich am Vorderrande
  der Fläche angedeutet). Protarsus der Maxillarpalpen unterseits meist mit Cylinderborsten.
  Flagellum des ♂ entweder ein dünnhäutiges, spelzenoder fast bläschenartig
  zusammengebogenes Plättchen an der Innenseite des Oberkiefers, oder ein solider
  Chitinfaden oder fehlend .......................................................................................................... 3

    1. Bein stets mit Endklauen. Tarsen der Beine (auch des 4.) unterseits ohne deutlich
  hervortretende stärkere Dornenpaare. nur gleichmäßig haarig oder bürstenartig beborstet.
  Innenfläche des Oberkiefers ohne Stridulationsriefen (nur bei Ceroma 1-2 obere Riefen und
  einige kurze Ansätze am Vorderrande). Protarsus der Maxillarpalpen stets ohne
  Cylinderborsten. Flagelhun des ♂ nie ein dünnhäutiges, spelzenartiges Plättchen auf der
  Innenfläche des Oberkiefers ...................................................................... 5. Subf. Karschiinae.

3.- 2. und 3. Bein 4 tarsig, 4. Bein 6-7 tarsig (außer dem Protarsus). Flagellum des ♂ solide,
  fadenförmig, cylindrisch, lanzettförmig etc., am Vorderrande einer mehr oder minder über
  den dorsalen Oberkieferrand hervortretenden blasigen Schwiele oben seitlich am dorsalen
  Oberkieferfinger eingefügt ......................................................................... 2. Subf. Solpuginae.

    2. und 3. Bein nur 1- oder 2 tarsig, 4. Bein 1- bis 4 tarsig. Flagellum des ♀ fehlend oder ein
  dünnhäutiges, mit den dorso-ventralen Rändern spelzen- oder fast bläschenartig
  zusammengebogenes; oft um einen chitinösen Fixationspunkt nach vorn und hinten
  drehbares Plättchen an der Innenseite des dorsalen Oberkieferfingers, das nur selten in
  einen röhrig-fadigen Fortsatz nach hinten ausgezogen ist ....................................................... 4

4.- Stridulationsriefen deutlich entwickelt, wenigstens; in der vorderen oberen Ecke scharf
  bis zur Mitte der Innenfläche des Oberkiefers oder darüber hinaus durchgehend.
  Cephalothoraxvorderrand mehr oder weniger bogig so daß ein durch die Mitte der Augen
  gelegte Linie als Tangente des Vorderrandes erscheint. Protarsus wenigstens des 3. Beins
  dorsal stets nur mit höchstens 3 starken Dornen in einer Reihe, neben denen zuweilen noch
  eine 2. Reihe von 2 ganz schwachen Dornen auftritt. Dorsaler Oberkieferfinger beim ♂ meist
  gezähnt. Flagellum beim ♂ stets vorhanden, spelzen-, bläschen- oder flaschenförmig (Fig. 10
  bis 13, 15, 16) ................................................................................................ 3. Subf. Daesiinae.

   Stridulationsreifen der Innenfläche des Oberkiefers fast obsolet, nur ganz kurz am
  Vorderrande der Fläche entwickelt. Cephalothoraxrahnd vorn geradlinig, so daß eine durch
  die Mitte der beiden Augen gelegte Linie mit diesem Vorderrande bis zu der seitlichen
  Einkerbung des Cephalothoraxvorderrandes fast oder ganz zusammenfällt. Protarsus des 2.
  und 3.  Beins dorsal mit 5 starken, starren, braunen, in einer Längsreihe stehenden Dornen,
  daneben eine 2. Reihe von 4 schwächeren Dornen. Dorsaler Oberkieferfinger beim ♂ zahnlos
  (Fig. 20a). Flagellum völlig fehlend ............................................................. 4. Subf. Dataminae.

240 - 4. Subfam. Dataminae.

Diese, durch das Fehlen eines Flagellums beim ♂ von allen anderen Solifugen ausgezeichnete Subfamilie enthält nur die eine Gattung Datames SIM. und ist vollständig auf Nordamerica beschränkt, von Mexico bis Nord-Carolina. Colorado und Washington-Territorium.

Abgesehen von dem wohl nicht mit Sicherheit zu identifizierenden D. subulutus (SAY) sind von den 16 außerdem beschriebenen Arten 5 bisher nur im ♀ Geschlecht bekannt und von diesen ist es, bei der außerordentlich weit gehenden Ähnlichkeit der verschiedenen ♀ unter einander, z. T. kaum möglich, fetzustellen, ob sie eigene Arten repräsentieren oder nicht. D. striatus PUTNAM ist vom Autor nachträglich selbst zu D. formidabilis gezogen, D. formicarius C. L. KOCH ist ein junges, mäßig erhaltenes und nicht durch irgend welche hervorstechende Merkmale charakterisiertes ♀. D. geniculatus E. SIM., welchen dieser Autor mit Gluvia geniculata C. L. KOCH (einer echten Cleobis) irrtümlich identifizierte, gehört vermutlich einem der vielen beschrieheuen ♂ an, vielleicht D. pallipes E. SIM.; dasselbe gilt von D. californicus E. SIM., der vielleicht als ♀ zu D. dilatatus PUTN., sowie von D. sulfureus E. SIM., der möglicherweise als ♀ zu D. constrictus PUTN. anzusprechen ist., ohne daß es schon jetzt angängig wäre, derartige Vereinigungen wirklich vorzunehmen. Demnach dürften zur Zeit etwa folgende Arten anzunehmen sein, wobei ich bemerke, daß mit Sicherheit nur bei D . formidabilis E. SIM. und D. cinerascens C. L. KOCH beide Gesthlechter bekannt sind, während bei allen übrigen entweder nur die ♂ oder nur die ♀ beschrieben sind: D. formidabilis E. SIM. (♂, ♀), D. pallipes (SAY?) E. SIM. (♂)1 ), D. sulfureus E. SIM (♀), D. geniculatus E. SIM. ♀ (non Cleobis geniculta C. L. KOCH, D. californicus E. SIM. (♀), D. elongatus C. L. KOCH (♂) , D. cinerascens C. L. KOCH (♂, ♀). D. girardi PUTN. (♂), D. constrictus PUTN. ( ♂), D. cinereus PUTN. (♂), D. dilatatus PUTN. (♀). D. magnus HANCOCK (♂), D. toltecus POC. (♂), D. nigrimanus POC. (♂), D. putnami BANKS. 

Diesen 15, wahrscheinlich in Zukunft auf etwa 10 reduzierbaren Arten, habe ich 6 neue hinzuzufűgen, von denen vier allerdings auch nur im ♀ Geschlecht vorliegen und vielleicht später als zu einem bereits beschriebenen ♂ gehörig eingezogen werden műssen, immerhin aber, abweichend von der sonst so weitgehenden Gleichartigkeit der ♀ in dieser Gattung, genügend Merkmale zur scharfen Charakterisierung boten. Eine Anzahl weiterer ♀, welche mir vorliegen und geringe Abweichung sowohl untereinander wei von den bisher beschriebenen ♀ bieten, glaube ich lieber unbenannt lassen zu sollen, um die ohnehin große Verwirrung; in der Nomenklatur dieser Gruppe nicht noch zu vermehren. Einzelnee ♀ der Solifugen sollten ganz allgemein nur da als selbständige Arten beschrieben werden, wo sie ganz besondere, von allen sonst beobachteten ♀ scharf sich abhebende und leicht definierbare Merkmale aufweisen.

 

Subsequent accounts:

Kraepelin 1901 (as Eremobatinae): 28-30 (key), 116, 117:

28-30 - Übersicht der (Unterfamilien:

1.- Letztes (10.) Abdsegm. sehr gross. ein Stück des Rückens bildend; die Afteröffnung nur an
  der Banchseite des Abdsegm. nnd daher in wagerechter Richtung sich erstreckend, ventral
  fast das 9. Abdsegm. erreichend, dorsal aber vom Rande des 9. Abdsegm. mindestens um die
  ganze Länge des Afterspaltes entfernt. Ventraler Mdbfgr. stets nur mit 1 Hauptzahn am
  Grunde, davor nur ganz winzige Zähnchen (Fig. 11. p. 31). Metatarsus des Mxpalp. und des 1.
  Beines unten meist mit vielen in Schrägreihen gestellten Dornen (Ausnahme: Dinorhax). Das
  Flagellum des ♂ ist ein aus 2 Halbröhren gebildetes, hornartig aufgebogenes, distal schwach
  verjüngtes Rohr an der Medialseite des dorsalen Mdbfgr. (Fig. 11, p. 31), selten (Dinorhax)
  ein senkrecht abwärts geriehteter. vom Innenrande des dorsalen Mdbfgr. entspringender
  Faden (Fig.12, p. 41 ). Alle Beine mit eingliedrigem Tarsus ........ A. Subfam. Rhagodinae p. 30

   Letztes (10.) Abdsegm. kreisförmig oder rundlich elliptisch, wenig aus dem vorletzten
  Abdsegm. heranstretend; Afterspalte senkrecht gestellt, ziemlich die Mitte des Abdsegm.
  einnehmend und daher von den Hinterrändern des 9. Abdsegm. dorsal und ventral ziemlich
  gleich weit entfernt, jedenfalls nicht um seine ganze Länge vom dorsalen Hinterrande des 9.
  Abdsegm. entfernt. Ventraler Mdbfgr. wenigstens beim ♀ fast stets mit 2 Hauptzähnen.
  Flagellum weder ein hornartig anufwärts gerichtetes Rohr noch ein senkrecht abwärts
  gerichteter Faden .................................................................................................................... 2.

2.- 1. Bein stets ohne Endkrallen. Tarsus der Beine (auch des 4.) ventral mit deutlichen, seitlich
  mehr oder weniger hervortretenden Dornenpaaren Medialfläch der Mdb. (Fig. 7. p. 6) mit
  gut entwickelten Stridulationsriefen (nur bei Eremobatinae schwach. ansschliesslich am
  Vorderrande der Fläche angedentet). Metatarsus des Mxpalp. ventral meist mit
  Cylinderborsten. Flagellum des ♂ entweder ein dünnhäntiges, spelzenförmiges oder fast zu
  einem Bläschen zusammengebogenes Plättchen an der Medialseite der Mdb., oder ein
  solider Faden oder Zapfen, oder ganz fehlend ........................................................................ 3.

   1. Bein stets mit Endkrallen. Tarsus der Beine (auch des 4.) ventral ohne deutlich
  hervortretende stärkere Dornenpaare, nur gleichmässig behaart oder bürstenartig mit
  Borsten besetzt. Medialfläche der Mdb. ohne Stridulationsriefen (nur bei Ceroma 1 oder 2
  obere Riefen und einige kurze Ansätze am Vorderrande). Metatarsus des Mxpalp. ventral
  stets ohne Cylinderborsten. Flagellum des ♂ nie ein dünnhäntiges, spelzenartiges Plättchen
  an der Medialseite der Mdb ....................................................... E. Subfam. Karschiinae p. 129

3.- 2. und 3. Bein mit 4 das 4. Bein mit 6 oder 7 Tarsalgliedern (ausser dem Metatarsus).
  Flagellum des ♂ solide, faden-, walzen-, lanzettförmig etc.. am Vorderrand einer mehr oder
  minder über den dorsalen Mandibularrand hervortretenden blasenförmigen Schwiele
  (Grundschwiele) oben medial am dorsalen Mdfgr. unweit der Spitz eingefügt (Fig. 7. p. 6) ....
   ......................................................................................................H. Subfam. Solpuginae p. 42

   2. und 3. Bein nur mit 1 oder 2, das 4 Bein mit 1-4 Tarsalgliedern. Flagellum des ♂ fehlt
  oder ist ein dünnhäutiges, mit den dorsoventralen Rändern spelzen- oder fast bläschenartig
  zusammengebogenes: oft um einen Fixationspunkt nach vorn und hinten drehbares
  Plättchen an der Medialseite des dorsalen Mdbfgr., das nur selten in einen röhren- oder
  fadenförmigen Fortsatz nach hinten ansgezogen ist ............................................................... 4.

4.- Stridulationsriefen dentlich entwickelt, wenigstens in der vorderen oberen Ecke scharf
  ansgeprägt bis zur Mitte der Medialfläche der Mdb. oder durüber hinaus durchgehend.
  Vorderrand des Cephth. mehr oder weniger bogig vorgewölbt, so dass eine durch die Mitte
  der Augen gelegte Linie als Tangente des Vorderrandes erscheint. Metatarsus wenigstens am
  3. Bein dorsal stets nur mit höchstens 3 starken Dornen in einer Reihe, neben denen
  zuweilen noch eine zweite Reihe von 2 ganz schwachen Dornen auftritt. Dorsaler Mdbfgr.
  auch beim ♂ meist gezähnelt. Flagellum beim ♂ stets vorhanden, spelzen-, bläschen- oder
  flasehenförmig ................................................................................ C. Subfam. Daesiinae p. 83

   Stridulationsriefen der Medialfläche der Mdb. fast versehwunden, nur ganz kurz am
  Vorderrande der Fläche entwickelt. Vorderrand des Cephth. geradlinig, so dass eine durch
  die Mitte der beiden Augen gelegte Linie mit diesem Vorderrande bis zu der lateralen
  Einkerbung des Vordenandes des Cephth. fast oder ganz zusammenfällt (Fig. 87, p. 116).
  Metatarsus des 2. und und 3. Beines dorsal mit 5 starken, braunen, in einer Längsreihe
  stehenden Dornen, daneben mit einer 2. Reihe von 4 schwächeren Dornen. Dorsaler Mdbfgr.
  beim ♂ zahnlos. Flagellum völlig fehlend ............................... D. Subfam. Eremobatinae p. 116

116 - D. Subfam. Eremobatinae

1899 Dataminae, Kraepelin in: Mt Mus. Hamburg, v. 16 p. 240.

1. Bein ohne Endkrallen. Tarsus der Beine (auch des 4.) ventral mit deutlichen, seitlich mehr oder weniger hervortretenden Dornenpaaren. Stridulationsriefen auf der medialen Fläche der Mdb. fast verschwunden. nur am Vorderrande der Fläche angedeutet. Vorderrand des Cephth. geradlinig, so dass eine durch die Mitte der Augen gelegte Gerade mit diesem Rande bis zu der lateralen Einkerbung desselben fast oder ganz zusammenfällt (Fig. 87). Metatarsus des 2. und 3. Beines dorsal mit 5 starken, in einer Längsreihe stehenden Dornen, daneben mit einer 2. Reihe von 4 schwächeren Dornen. Dorsaler Mdfgr. beim ♂ stets zahnlos; Flagellum völlig fehlend.

Nord-Amerika.

1 Gattung mit 18 sicheren und 3 unsieheren Arten.

 

Roewer, 1934: 550-553:

9. Fam. Eremobatidae novo fam.

Lit.: Kraepelin 1899 S. 240 (sub Dataminae) u. 1901 S. 116 (sub Eremobatinae).

Diagnose: Solifugae, am Prosoma mit teilweise vom Propeltidium isoliertem Lobus exterior, mit Plagula mediana, die aber von den Arci anteriores nur unscharf getrennt ist, die Arci posteriores kurz und nach hinten divergierend (wie Abb. 22). Propeltidium, Arci, prosomale und vordere opisthosomale Tergite oft, besonders beim ♂, mit Dornen oder Dornborsten besetzt. Die paarigen Stigmen des Opisthosoma frei sichtbar und nicht durch besondere Haarpolster oder Zähnchenkämme am Hinterrand ihrer Sternite geschűtzt (wie Abb. 190). Von den opisthosomalen Sterniten trägt nur das 5. (1. poststigmale), beim ♂ häufiger, beim ♀ selten Ctenidien artlicher Differenzierung. Die Sternithälften des Genitalsegmentes des ♀ sind in ihrer Form artlich differenziert. Analsegment des Opisthosoma normal, kalottenförmig, seine Afterspalte senkrecht gestellt (Abb. 91, b). Die Borsten der Setalplatte des Rostrum sind fast waagerecht nach vorn gerichtet und ohne einen dorsalen gemeinsamen Kiel, die Lateralloben des Rostrum űberragen den Vorderrand der Dorsalplatte weit nach vorn (Abb. 39).

Das Gebiß der Cheliceren ist bei beiden Geschlechtern sehr unterschiedlich gebaut. Beim ♀ trägt der unbewegliche Finger 3 Vorderzähne, deren dritter am größten und deren zweiter an kleinsten von den dreien ist und zwischen denen sehr selten noch kleinere Zwischenzähne stehen; dann folgen zumeist 2 (sehr selten 1 oder 3) kleine Zwischenzähne, diesen dann der eine Hauptzahn. Hinter diesem größten aller Zähne liegt eine mediale und eine laterale Wangenzahnreihe, die aus jeweils 3-5 (sehr selten mehr) kleineren Zähnen besteht. Der bewegliche Finger besitzt immer 1 Vorder- und 1 (größten) Hauptzahn, vor dem oder an dessen Frontalkante noch 1, 2 oder 3 (sehr selten 4) kleine Zwischenzähne stehen; auch findet sich bei vielen Arten medial (etwas weiter basal) von ihm oft ein mittelgroßer Wangenzahn und bei manchen Arten vor dem Vorderzahn noch eine Reihe feiner Sägezähnchen auf der Schneide. - Das Gebiß der ♂♂ ist von dem der ♀♀ außerordentlich verschieden, was den unbeweglichen Finger anbetrifft. Hier fehlen stets sämtliche Vorder- und Zwischenzähne, sowie der Hauptzahn. Dieser Teil des Fingers ist schmal, gerade und säbelförmig oder S-förmig schwach gebogen und als schlanker, zahnloser Kegel scharf gegen den senkrecht gegen ihn verlaufenden Wangenteil mit seinen Wangenzähnen (oft mit bedeutsamer Lűcke) abgesetzt. Am beweglichen Finger des ♂ ist die Bezahnung wie beim ♀, oder es fehlt auch hier der Vorderzahn. - Der Flagellum-Komplex besteht aus einem Bűschel von Borsten, die medial des zahnlosen unbeweglichen Fingers an ihrer Basis derart nach vorn geneigt sind, daß sie der Längsrichtung des Fingers mehr oder weniger parallel verlaufen. Die Borsten sind meist einfach, selten fein gefiedert. Noch seltener treten aus ihnen einige Borsten von besonderer Gestalt oder gar zu Dornen gewordene hervor (Abb. 126-130).

Pedipalpen mit unbeweglichem Tarsus, an Tibia und Metatarsus meist unbedornt, selten mit wenigen Dornen besetzt, der Metatarsus aber mit Zylinderborsten und nur bei einigen Arten mit einer ventralen Scopula aus Papillenbűscheln besetzt (Abb. 123 u. 124).

Laufbeine normal gebaut und nicht zum Graben eingerichtet; 1. Tarsus stets 1-gliedrig; er hat zwei winzige, in der umgebenden Behaarung oft schwer erkennbare Endkrallen (Abb. 321, b) (die nur einer Art fehlen!) und ist wie die űbrigen Glieder des 1. Beines unbewehrt und ohne Dornen. - Am 2. und 3. Bein trägt die Tibia 1-3 dorsale und 2 ventrale Enddornen, der Metatarsus je eine dorsale Längsreihe aus 4-5 (selten 6) kräftigen Dornen (die Hauptreihe) und daneben noch eine weitere Längsreihe (die Nebenreihe) aus 2 bis (meist) 4 Dornen, sowie ventrale, einzeln oder in apikalen Paaren stehende Dornen oder Dornborsten (Abb. 321, a). Der 2. und 3. Tarsus ist stets 1-gliedrig und hat dorsal-apikal stets einen starken Dorn, ventral ist die Bedornung gattungsweise konstant; die Endkrallen sind kahl, ihr Unguiculus viel kűrzer als ihr Pedunculus. - Am 4. Bein sind alle Glieder, einschließlich des Tarsus, dorsal unbewehrt und weder mit Dornen noch mit Dornborsten besetzt; Tibia und Metatarsus tragen ventral einzeln oder zu Paaren stehende Dornen oder Dornborsten; der Tarsus ist 3- (nur bei einer Art 1-) gliedrig, und die drei Glieder sind ventral ebenfalls gattungsweise konstant bedornt; die Endkrallen sind ebenso gebaut wie die des 2. und 3. Tarsus. Der Pulvillus des 2.-4. Tarsus ist nicht sonderlich gespalten.

Die erste amerikanische Walzenspinne wurde von Say (1823) als Galeodes pallipes (♀) und G. subulata (♂) beschrieben. Weitere amerikanische Arten dieser Familie reihte Koch (1842 und 1848) seiner (heute nur sűdosteuropäische Arten umfassenden) Gattung Gluvia ein, denen unter gleichem Gattungsnamen noch 1895 Pocock zwei weitere Amerikaner hinzufűgte. Girard 1853 greift mit "Galeodes" wieder auf Say zurűck. Simon 1879 erkannte die Sonderstellung dieser amerikanischen Formen und fűhrte fűr sie den Namen Datames ein, den Putnam 1888 fűr eine weitere Anzahl von Arten mit relativ eingehender Beschreibung anwendete, Banks noch 1898 brauchte und Kraepelin 1899 in seiner zusammenfassenden Arbeit zum Typus seiner Subfamilie Dataminae der Familie Solpugidae erhob. 1900 stellte Banks fest, daß der Name Datames schon von Staol 1875 in Orthoptera praeoccupiert war, und nannte die bisher so bezeichneten Walzenspinnen "Eremobatinae" fűr die Subfamilie und Eremobates fűr die Gattung. Diese Namen verwendete dann 1901 auch Kraepelin in seiner Bearbeitung der Solifugae fűr das "Tierreich", und seither sind sie in Gebrauch geblieben.

Die charakteristischen Merkmale, wie sie fűr die Arten der Eremobatinae von den Autoren angegeben werden, sind aber teilweise unvollständig und teilweise fehlerhaft. Das betrifft zunächst den Tarsus des 1. Beines, der bis zu Kraepelin (1901) hin als unbekrallt angesehen wird. Fűr alle uns zu Gesicht gekommenen Arten (Typen, Cotypen und weitere Tiere) läßt sich mit ausreichender Vergrößerung feststellen, daß in dem endständigen Haarbűschel des 1. Tarsus zwei kleine Krallen vorhanden sind (Abb. 321, b). Davon macht nur Eremobates magnus (Hancock), den wirin mehreren Stűcken (♂, ♀) sahen und der Gattung Eremorhax zuteilen, eine Ausnahme. Bei ihm findet man auch mit starkster Vergrößerung keine Krallen am 1. Tarsus.

Ein weiteres, in frűheren Diagnosen nicht erwähntes Merkmal aller Eremobatidae (einschl. E. magnus) ist der Besitz eines dorsalen Enddornes des 2. und 3. Tarsus (Abb. 321, a). Dieses Merkmal unterscheidet die Eremobatidae von allen anderen Solifugen ebenso wie das GebiB der ♂♂, die am unbeweglichen Finger keine Vorder-Zwischenzähne und keinen Hauptzahn, sondern nur laterale und mediale Wangenzähne haben. Aus diesen Grűnden weisen wir den bisherigen Eremobatinae den Rang einer Familie zu.

In der Diagnose der Eremobatinae wird ehedem hervorgehoben, daB sie kein Flagellum besitzen. Nachdem wir (S. 136 u. 137) űber die Mannigfaltigkeit der Ausbildung dieses Organes berichteten und von einem differenzierten Borstenbűschel des unbeweglichen Fingers als von einem "Flagellum-Komplex" sprechen mußten, aUs dem sich einzelne oder gar nur eine Borste als eigentliches Flagellum herausbildete, laßt sich auch fűr die Eremobatidae ein solcher "Flagellum-Komplex" gut feststellen. Er besteht bei den meisten Arten aus gleichartigen, in einem Bűschel medial und parallel des unbeweglichen Fingers nach vorn gerichteten Borsten. Bei einigen Arten jedoch treten aus diesem Bűschel auch schon weiterhin differenzierte Borsten hervor, wie wir S. 136 des Naheren darlegten, und die Übergänge zur Ausbildung des Flagellum bei den űbrigen amerikanischen Solifugen zeigen konnten. Hier ist besonders die uns nicht zu Gesicht gekommene Gattung Hemerotrecha zu nennen, die ihr Autor (Banks, 1913) allerdings in nähere Beziehung zu den Ammotrechen zu setzen geneigt ist. Wir glauben aber zu Unrecht, denn, abgesehen davon, daß die Dreigliedrigkeit des 4. Tarsus auch fűr die Eremobatinae zutrifft, ist der unbewegliche Finger des einzig bekannten ♂ der einzig bekannten Art von Hemerotrecha ganz wie bei den Eremobatinae und nicht wie bei den Ammotrechen ausgebildet. Sein Flagellum bildet deutlich den Abschluß der Entwicklung dieses Organes bei den Eremobatinae, hat allerdings entfernte Ähnlichkeit mit dem nur aus einer unbeweglichen Spelze bestehenden Flagellum der Ammotrechen. Leider ist die ventrale Bedornung des 2. -4. Tarsus von Hemerotrecha nicht bekannt, so daß wir diese Gattung nicht in unsere Gattungstabelle einsetzen, sondern sie nur anhangsweise auffűhren können.

Wie wir schon oben erwähnten, hat nur Hancocks Eremobates magnus einen 1-gliedrigen 4. Tarsus und wird daher in eine besondere Subfamilie der Eremobatidae, die wir Eremorhaxinae benennen, einzuordnen sein, während alle anderen Eremobatidae am 4. Tarsus drei Glieder, ein proximales langzylindrisches, ein kurzes von gleicher Länge und Dicke und ein distales von etwa halber Länge des proximalen, besitzen und daher von uns in der Subfamilie Eremobatinae vereinigt werden.

Die Unterscheidung der Arten, wie sie bis Kraepelin 1901 geűbt wurde, bezicht sich vor allem auf das Gebiß und die Bewehrung der Pedipalpen und auch auf die Färbung, die ihrerseits ja wie bei alIen Solifugen recht unscharf und veränderlich ist. Kraepelin hat 1899 die bis dahin benannten Arten auf ihre Artgleichheit untersucht, so daß er 1911 im "Tierreich" 18 sichere und 3 "unsichere" Arten nennen konnte. - Wir lösen die alte Gattung in eine Anzahl neuer auf und legen auch hier wieder die ventrale Bedornung des 2.-4. Tarsus zugrunde. Wir glauben dazu genötigt zu sein, weil auch bei diesen Tieren eine Konstanz in dieser Bedornung festzustellen ist, die sich auch hier darin dokumentiert, daß die ventrale Bedornung der beiden 2. und 3. Tarsen eines Tieres stets die ganz und gar gleiche ist.

Einen Teil der beschriebenen Eremobates-Arten konnten wir nicht zu Gesicht bekommen, daher jene ventrale Bedornung des 2.-4. Tarsus nicht feststellen. Da sie von den Autoren nicht angegeben wird, sind wir genötigt, diese Arten nur anhangsweise zu erwähnen und es späteren Untersuchungen zu űberlassen, sie in unsere oder weitere neue Gattungen einzustellen (vgl. S. 574 usw.).

2 Subfamilien der Neuen Welt (Mittelamerika und sűdwestliches N ordamerika), die sich nach der Gliederung der Beintarsen trennen:

1'.   1.-4. Tarsus jeweils 1-gliedrig ........................................... 1. Subfam. Eremorhaxinae 

1".  1.-3. Tarsus jeweils 1-gliedrig, 4. Tarsus 3-gliedrig ........... 2. Subfam. Eremobatinae 

 

Kästner, A. (1933-1935): 193-299:

 

Birula, 1938: 12 (as Eremobathidae [sic]:

 

Muma, 1951: 39-41:

39 - KEY TO FAMILIES

    Propeltidium truncate, anterior margin straight. Tarsi of first legs with one or two
     claws. Tarsi of second and third legs with a dorsal terminal spine. ................ Eremobatidae

    Propeltidium not truncate, anterior margin recurved. Tarsi of first legs with no claw. Tarsi of
     second and third legs without a dorsal terminal spine. ............................... Ammotrechidae

39-41 - FAMILY EREMOBATIDAE ROEWER,

1934

Solpugida with exterior lobes of propeltidium partially separated from the propeltidium. Propeltidium truncate, anterior margin straight or nearly straight. Median plagula of peltidium indistinctly separated from anterior arci. Posterior arci of parapeltidium short and diverging posteriorly. Propeltidium often covered with spines or setae. Paired spiracles of abdomen not protected. First postspiracular abdominal segment of males often bearing ctenidia on its posterior margin. Genital opercula of females exhibiting specific differences. Anal segment of abdomen normal. Setal plate bristles of rostrum nearly horizontal in position and without a common dorsal keel. Lateral lobes of rostrum extend beyond anterior edge of dorsal plate. Cheliceral dentition exhibiting sexual dimorphism. Females: Fixed finger with three primary teeth that are separated by a variable number of intermediate teeth; on the fond a mesal and ectal row of four fondal teeth, of which the fourth or most ventral is often indistinctly separated from the serrate socket margin of the movable finger. Movable finger with two primary teeth separated by a variable number of intermediate teeth and frequently a mesal tooth just mesad of the basal primary tooth. Males: Cheliceral dentition similar to that of the female except that the fixed finger is usually style-like, possessing at most a reduced number of modified or aborted teeth, and separated from the fondal teeth by a fondal notch which may be obscure. Fixed finger with a flagellum complex of setae and usually a mesal or mesoventral groove that are of generic significance.

Palpus with an immovable tarsus; tarsus and metatarsus usually unspined and usually with cylinder bristles; metatarsus often with a ventral scopula. Walking legs normal. Tarsi of first, second, and third legs with single segment. Fourth leg with three-segmented tarsi. First leg unspined, palp-like, and bearing one or two tiny claws on the tarsus. Tarsi of second and third legs with a dorsal terminal spine. Leg spination otherwise appears to be variable.

....

In his diagnosis of the family Eremobatidae, Roewer considered the most important characteristics for the erection of the family to be the possession of a dorsal terminal spine on the tarsi of the second and third legs and the possession by the males of an immovable finger with no principal, anterior, or intermediate teeth. The present study indicates that it is necessary to modify the latter characteristic to include males that possess an immovable finger with aborted or modified teeth.

Roewer divided the family Eremobatidae into two subfamilies, the Eremorhaxinae and the Eremobatinae, on the basis of segmentation of the tarsus of the fourth leg and the number of claws on the tarsus of the first leg. In the Eremorhaxinae he placed the species Eremorhax magnus (Hancock), stating that the tarsus of the fourth leg was always undivided and that the tarsus of the first leg bore no claws. The remainder of the species, which he believed to possess three-segmented fourth tarsi and two-clawed first tarsi, he then placed in the Eremobatinae.

An examination of the first tarsus of Eremorhax magnus (Hancock) from a distal view under high magnification reveals a tiny, spine-like claw. Further, an examination of the tarsus of the fourth leg after clearing it in beechwood creosote demonstrates the presence of three segments. For these reasons, the subfamily Eremorhaxinae Roewer is relegated to synonomy under Eremobatinae Roewer. The genus Eremorhax Roewer may, however, be maintained with a modification of the distinguishing characteristics.

A close examination of a large number of species of Eremobatidae from the United States discloses a variation in the number of claws present on the tarsus of the first leg. Several species, like Eremorhax magnus (Hancock), possess only one small claw, others possess two. On this basis and with supporting evidence which is given under the separate diagnoses two subfamilies of Eremobatidae are erected, namely, Eremobatinae Roewer and Therobatinae, new subfamily. Figures 1 to 17 are descriptive illustrations of the family and subfamilies.

In establishing genera within the family, Roewer (1934) used the ventral spinal patterns of the tarsi of the second, third, and fourth legs. Although a certain degree of uniformity in spine number and arrangement on the tarsi does seem to occur, the variable size of the setae frequently obscures the spinal pattern. This fact was discussed by Fichter (1940) who concluded that spinal pattern as an index to generic separation in the Eremobatidae was untenable. Fichter's conclusion is supported in this study, and the erection of genera based on gross differences in the form of the fixed finger of the chelicera, flagellum complex, and mesal groove of the fixed finger of the males is proposed. Groups of species within the genera are recognized by minor differences in these characters for the male, gross differences in the opercula of the female genital sternite, and the proportionate size of the fondal teeth of both sexes.

Twenty-nine species of this family have previously been described or recorded from the United States. Fifteen of these species have been identified and are systematically placed in this paper; four are relegated to synonymy; one is renamed because of homonymy; nine are included but not systematically placed. Four previously described species are recorded here for the first time, and 42 new species are described. Altogether 72 species of Eremobatidae are recorded from the United States.

Roewer in 1934 made use of differences in the form and dentition of the chelicerae, number and form of abdominal ctenidia, occurrence and number of scopae in the scopulae of the palpi, type of spines in the flagellum complex of the males, and form of the opercula of the female genital segments in placing species. As indicated above, distinct differences in the chelicerae, flagellum complexes, and opercula are believed to be of generic and group importance. The abdominal ctenidia, scopulae of the palpi, and slight differences in the cheliceral dentition and opercula have been used as specific criteria in this study. A certain degree of variation occurs in these characters, but they remained relatively constant within the material examined.

KEY TO SUBFAMILIES

One claw on first leg .....................................................................................Eremobatinae

Two claws on first leg .................................................................................... Therobatinae

 

Kaestner, 1968: 225:

 

Muma, 1970a: 3 (key):

3 -       KEY TO FAMILIES OF NORTH AMERICAN, CENTRAL AMERICAN AND WEST INDIAN SOLPUGIDA

   1. Propeltidium truncate with anterior margin straight. Tarsus of leg I with 1 or 2 claws.
      Tarsi of legs II and III with dorsal terminal spinelike seta. Male chelicerae with a complex
      of modified and non-modified setae forming a flagellum-complex on or at the base of the
      fixed finger. Female genital opercula exhibit apparent, specific differences .......................
       .................................................................................................. Eremobatidae Roewer (p. 3)

       Propeltidium not truncate but with anterior margin connate or recurved. Tarsus of leg I
      without claw. Tarsi of legs II and III without dorsal terminal spinelike seta. Male chelicerae
      with an immovable, translucent, elliptical, membranous flagellum attached to the mesal
      surface of the fixed finger. Female genital opercula generalized and not exhibiting
      apparent specific differences, except perhaps in proportion ...............................................
      ............................................................................................... Ammotrechidae Roewer (p 44)

Family Eremobatidae

Roewer, 1934

This family is known only from North America but may extend into the drier regions of Central America. Recorded here are 111 species.

Roewer's (1934) eremobatid generic separations, based on patterns and counts of ventral, spinelike tarsal setae, were found to be invalid by Muma (1951). Therefore, generic separations here are based on secondary sexual characteristics found on the male chelicerae which are in most instances supported by female opercular patterns.

In several instances, generic status of certain species is still in question. Horribates Muma was described and is still known only from females. Several long legged species of the Eremorhax striatus species-group resemble and behave like species of Eremobates Banks as shown by Muma (1966). Furthermore, several species of teh resurrected genus Eremochelis Roewer are known only from females which have Hemerotrecha-like dentition and opercula.

KEY TO SUBFAMILIES AND GENERA OF EREMOBATIDAE
(MALES AND FEMALES)

1. Leg I with 1 claw; large, robust, short legged species ...................... Eremobatinae Roewer-2

    Leg I with 2 claws; small, slender, long legged species ....................... Therobatinae Muma-5

2. Palpus with 2 ventral rows of long, robust, spinelike, erectile and deflectile setae on femur,
   tibia, metatarsus, and tarsus ...................................................................... Horribates Muma

    Palpus with or without spinelike setae; when present, apparently not movable and not on
   metatarsus and tarsus .......................................................................................................... 3

(MALES ONLY)

3. Fixed finger short and dorsally lobate or sculptured ................................ Eremothera Muma

    Fixed finger elongate and need1elike or stylelike ................................................................ 4

4. Mesoventral groove of fixed finger extending to base of finger; apical seta of flagellum-
  complex flattened and plumose ................................................................ Eremobates Banks

    Mesoventral groove of fixed finger not extending to base of finger; apical seta of flagellum-
  complex tubular, at most striate ............................................................... Eremorhax Roewer

5. Dorsal setae of flagellum complex simple and tubular ........................... Eremochelis Roewer

    Dorsal setae of flagellum-complex striate, plumose, spatulate, or otherwise modified .......
   ............................................................................................................................................... 6

6. Fixed finger distinctly sinuate, bent upward and bent or curved downward; dorsal setae
  plumose ......................................................................................................... Chanbria Muma

 

Muma, 1976: 3-6 (keys), 7:

3,4 -  DICHOTOMOUS KEY TO THE FAMILIES OF SOLPUGIDA
[Primarily for Males}

 1.   Male flagellum not paraxially movable ................................................................................ 2

 1a. Male flagellum paraxially movable ...................................................................................... 9

 2.   Male flagellum composed of one or more obviously, modified slightly movable setae with
      recognizable alveoli .............................................................................................................. 3

 2a. Male flagellum composed of immovable whip-like or membraneous structures that are not
      obviously modified setae with recognizable alveoli ............................................................. 6

 3.  Male flagellar setae somewhat enlarged or flattened but obviously plumose; leg 1 tarsus
      with none to two claws; legs 1, 2 and 3 tarsi with one segment; leg 4 tarsus with one to
      three segments ..................................................................................................................... 4

 3a. Male flagellar setae strongly modified (flattened, coiled, whiplike, fan-like etc.) and not
      always obviously plumose; leg 1 tarsus with two claws; legs 1 to 4 tarsi with one segment
      ................................................................................................................................................5

 4.  Male flagellar setae readily visible, well separated from associated setae, usually 1 to 5
      plumose setae in a series or bundle; female opercula not distinctly differentiated from
      other abdominal sternites and not interspecifically variable. Exterior lobe of propeltidum
      completely fused. Distribution southeast Asia and South Africa  .......... MELANOBLOSSIDAE

 4a. Male flagellar setae cryptic, hidden among or below associated satae, usually 1 or 2
      modified plumose setae; female opercula distinctly differentiated from other abdominal
      sternites and often interspecifically variable. Exterior lobe of propeltidium fused
      posteriorly but free anteriorly. Distribution North and Central America .... EREMOBATIDAE

 5.  Male flagellum 1 to 4 closely associated, strongly modified (coiled, twisted, sinuate,
      hooked, horn-like or fan-like) setae often associated with strong spine-like setae; female
      opercula distinctly differentiated from other abdominal sternites and often interspecifically
      variable. Leg 1 with 2 claws but without pretarsus. Exterior lobe of propelitidium fused
      posteriorly but free anteriorly; chelicerae with many small teeth; opisthosomal stigmata
      protected by plumose setae; anus located terminally. Distribution Asia, the Near East,
      Mediterranean Europe and northwest Africa .................................................. KARSCHIIDAE

 5a. Male flagellum 2 closely associated, strong, flattened, lightly curved setae that appear to
      be a single truncate tubelike horn or whip; female opercula not distinctly differentiated
      from other abdominal sternites but sometimes variable along posterior margin. Leg 1 with
      pretarsus and 2 claws. Exterior lobe of propeltidium free; chelicerae with few teeth; anus
      located ventrally. Distribution northeast Africa, the Near East and southwest Asia ..............
      ......................................................................................................................... RHAGODIDAE

 6.  Male flagellum absent or a coiled whip on the mesal fondal, chelicera! surface; female
      opercula not distinctly differentiated from other abdominal sternites and not
      interspecifically variable. Legs very short, thickened and strongly fossorial; exterior lobe
      of propelitidium completely fused and completely lacking exterior laminae; cheliceral
      dentition greatly reduced. Distribution South Africa .................................. HEXISOPODIDAE

 6a. Male flagellum a membraneous to whip-like structure located on the dorsal or dorso-
      mesal surface of the fixed cheliceral finger. Legs long, slender and not especially modified
      for digging ............................................................................................................................ 7

 7.  Male flagellum apparently a membraneous to whip-like dorsal process of the fixed
      cheliceral finger, with associated strong spine-like setae; female opercula distinctly
      differentiated from the other abdominal sternites and interspecifically variable. Leg 1
      tarsus with two claws. Distribution East-Asia ..................................................... GYLIPPIDAE

 7a. Male flagellum a membraneous to whip-like structure attached to the dorsal or meso-
      dorsal surface of the fixed chelicera! finger and usually without associated spine-like
      setae; female opercula not or only slightly differentiated from the other abdominal
      sternites and not distinctly interspecifically variable. Leg 1 tarsus without claws .............. 8

 8.  Male flagellum an irregularly membraneous to whip-like structure separated from the
      fixed chelicera! finger by a suture at an enlarged ovate to globular base. Leg 4 tarsus with
      six or seven segments. Distribution Africa ........................................................ SOLPUGIDAE

 8a. Male flagellum an obovate, ovate or elongate oval membraneous structure attached to
      the fixed finger by a small attachment disc. Leg 4 tarsus with one to four segments.
      Distribution South America, Central America and southern North America ..........................
      .................................................................................................................. AMMOTRECHIDAE

 9.  Male flagellum an acutely capitate seta that is movable both paraxially and slightly diaxially,
      usually without associated setae and located on the mesal surface of the fixed cheliceral
      finger; female opercula not distinctly differentiated from the other abdominal sternites
      and not interspecifically variable. Tarsal claws provided with micro-setae; palpal tarsus
      movable; posterior margin of opisthosomal stigmatal sternites with a comb of short conical
      spine-like setae. Distribution Asia and northern Africa ................................... GALEODIDAE

 9a. Male flagellum a membraneous to whip-like structure movable only paraxially and located
      on the mesal surface of the fixed finger; female opercula not distinctly differentiated or
      variable. Tarsal claws smooth; opisthosomal stigmata! sternites without comb .............. 10

 10. Male flagellum a basally enlarged membraneous to whip-like structure usually with
      associated strong spine-like setae. Leg 1 with pretarsus and 2 claws. Distribution South
      Africa ................................................................................................................ CEROMIDAE

 10a. Male flagellum a variously formed membraneous structure usually without associated
      spine-like setae. Leg 1 tarsus without or only one vestigial claw ........................................ 11

 11. Male flagellum a membraneous two-part structure composed of a small basal circular
      fringed cup and an elongate U-shaped crest associated with a flattened anteriorly-
      projecting horn-like dorsal process sutured to thP base of the fixed chelicera! finger.
      Distribution western South America ............................................................ AMACATAIDAE

 11a. Male flagellum a variously-formed, one-part membraneous structure not usually
      associated with a horn-like, dorsal process of the fixed chelicera! finger. Distribution
      Africa, Mediterranean Europe and the Near East .............................................. DAESIIDAE

 

5 -       TABULAR KEY TO SOLPUGID FAMILIES

           

6 -       TABULAR KEY TO SOLPUGID FAMILIES

           

7 -      EREMOBATIDAE [Roewer, 1934]

The family characters utilized by Roewer (1934) include the terminal anus, leg 2 and 3 tarsi with a dorsal spine-like seta above the claws, leg 1, 2 and 3 tarsi with one segment, leg 4 tarsus with 1 to 3 segments, leg 1 tarsi without or with one claw (0 to 2 claws now recognized) and with lobes of the propeltidium fused posteriorly and free anteriorly.

Although these characters were extended and modified by Muma (1951, 1962 and 1970) they are still applicable.

Additional characters include male flagellum a slightly movable modified seta or group of setae located on the mesal surface of the fixed cheliceral finger but usually hidden by associated setae; The female opercula are well differentiated from the other abdominal sternites and are specifically variable.

This family has been thoroughly studied by Muma (1951, 1962, 1963 and 1970). Although the different species-groups and genera vary from tiny to large in size and from short-legged and heavy-bodied to long-legged and slender-bodied, the similar but variable male flagella and the similar though differentiated and specifically variable female opercula indicate familial homogeneity. Roewer's (1934) subfamilial leg tarsal segmentation characters might be revised, modified and utilized, but his leg tarsal armature generic characters are unstable and untenable. Further, leg 1 tarsal claws seem to vary in number from genus to genus.

Species of this family are distributed throughout the arid regions of southern North America and Central America. Certain species undoubtebly will also be collected in extreme northern South America. There are seven presently recognized genera; Eremobates Banks, Eremorhax Roewer, Eremochelis Roewer, Hemerotrecha Banks, Eremothera Muma, Chanbria Muma and Horribates Muma.

 

Muma 1982: 102,103:

102,103 - Eremobatidae. Small to large (8.5 -41 mm), short-legged and heavy-bodied. or long-legged and slender-bodied. sol pugids with a terminal anus. The lateral lobes of the propeltidium are posteriorly fused. The tarsi of legs 2 and 3 have a dorsal spinelike seta above the claws; the tarsi of leg 1 have no claws or one or two claws: the tarsi of legs 1, 2, and 3 have one segment; and the tarsi of leg 4 have one to three segments. The male cheliceral flagellum is composed of one or more paraxially immovable. modified setae on the mesial surface, usually hidden by associated setae. The female genital opercula are differentiated from other abdominal sternites and are specificaily variable .

Although adults are omnivorous, most accept and feed on termites; immature eremobatids survive and develop by feeding primarily on termites. The mating behavior of 7 species representing 3 genera (Eremorhax, Eremobates, and Eremochelis) consists of three phases: an attack phase in which females accept, combat. or reject males; a contact phase in which the male inserts the fixed cheliceral fingers into the vulvar area of the female, emits globules of seminal fluid directly on the opercula of the female, and, with the chelicerae, chews in the semen; and a release phase which involves retreat or combat. Most eremobatids are nocturnal and burrow in the soil, utilizing the chelicerae, pedipalpi, and metatarsal and tibial rakes of legs 2 and 3. The banksi group of Hemerotrecha is diurnal. Eremobates completes a life cycle of 9 or 10 stadia in 1 year, inhabits arid grasslands, and matures in the spring and summer. Eremorhax inhabits rocky, gravelly ridges, and matures in the spring and early summer. Chanbria lives on sand, either in large, extensive dune areas or on low riverbank dunes, and matures in the spring. Eremobates comprises both the greatest number of species and the greatest number of individuals, often representing over 40% of the solpugid population in an area.
The family is distributed throughout the arid regions of southern North America and all of Central America. There are 7 genera and 119 species: Eremobates (48 species), Eremorhax ( 16 species), Eremochelis (25 species), Hemerotrecha (24 species). Eremothera (1 species), Chanbria (4 species), and Horribates (1 species).
References. M. H. Muma, A synoptic review of North American, Central American and West Indian Solpugida (Arthropoda: Arachnida), Arthopods of Florida and Neighboring Land Areas, vol. 5, 1971.

 

Maury 1985a: 76, 77-79:

 

Muma, 1989: 2-3:

2,3 -   FAMILY EREMOBATIDAE ROEWER, 1934

Muma (1951) recognized Roewer's (1934) family, but on the basis of number of leg 1 tarsal claws, modified Roewer's subfamilies . Further, Muma (1951, 1962, 1963, and 1970) was unable to utilize Roewe's (1934) spine-like setal patterns on legs 2, 3, and 4 to identify genera, and established genera on the bases of form of the male chelicera! fixed finger, form of the modified setae in the male flagellum complex, and presence or absence and form of the male, cheliceral, fixed finger, mesal groove. Species groups within genera were recognized by minor differences in the above male characters, gross differences in the opercula of the female genital sternite, and proportionate sizes of the cheliceral fondal teeth of both sexes. Muma ( 1951 ) was also unable to utilize all of Roewer's (1934) specific diagnostic characters since some of them proved to be of generic and species group importance. However, number and form of abdominal ctenidia on the first post-stigmatic sternite, absence, presence, number, and position of papillae in the primarily, metatarsal scopula of the palpus, and slight differences in cheliceral dentition and opercula were used as specific criteria. Although he did not specifically state so, Muma also used size and color pattern differences as supporting characters for diagnosing species.

In his first review and supplement, Muma (1951 and 1962) worked primarily with solpugids from continental United States. However, Muma (1970, 1971, and 1986-87) and Muma and Nezario (1971) expanded his studies into Mexico, Central America, and the West Indies. As a result, the 3 genera, 7 species groups and 34 species of Eremobatinae recognized in 1951 have been increased to 4 genera, 12 species groups and 78 species; the 3 genera, 9 species groups, and 29 species of Therobatinae recognized in 1951 have been increased to 3 genera, 13 species groups, and 59 species. This represents more than a 100 percent increase, not only in number of forms, but also in our knowledge of the family. For this reason subfamilies, genera, species groups, and species have been carefully reevaluated for errors of omission and commission in the selection of diagnostic characters and judgment.

Errors of both kinds have been discovered. In the following paragraphs dealing with subfamilies, genera, species groups, and species of eremobatids, an attempt is made t o correct all previous errors as well as to revise concepts and describe new forms.

The following keys to the subfamilies, genera, and species represent the first step in this process.

Key t o Subfamilies and Genera of Eremobatidae

(Males Only)

1. Leg 1 with 1 claw; chelicerae about twice as long as wide; small to large species ...............
   ........................................................................................................Eremobatinae Roewer-2

1'. Leg 1 with 2 claws; chelicerae 2.5–3 times longer than wide; tiny to moderate sized
   species ......................................................................................................... Therobatinae-6

2. Fixed cheliceral finger long, style-like or needle-like; mesoventral groove a crease, slot or
   cup-like structure; moderate-sized to large species .......................................................... 3

2'. Fixed cheliceral finger short, sculptured and flanged; mesoventral groove a trough-like
    slot; moderate sized species ................................................................ Eremothera Muma

3. Mesoventral groove an indistinct hollow or crease that does not extend to the base of
    the fixed finger; movable finger dentition greatly reduced ................................................
   ....................................................................................... Arenotherus Brookhart and Muma

3'. Mesoventral groove a distinct crease, cup, or slot that may or may not extend to base of
   fixed finger; movable finger dentition normal or increased .............................................. 4

4. Mesoventral groove short, not extending to base of fixed finger; apical striate or
   plumose setae of male flagellum complex not obviously modified or flattened .............. 5

4'. Mesoventral groove long, extending to base of fixed finger; apical plumose seta of male
   flagellum complex obviously enlarged or flattened covering part of the mesoventral
   groove..................................................................................................... Eremobates Banks

5'. Palpal metatarsus, tibia, and femur provided with 2 ventral rows of enlarged, robust,
    spine-like, obviously movable setae ....................................................... Horribates Muma

6. Fixed cheliceral finger strongly recurved, sigmoid, or S-shaped; mesoventral groove
    absent; both dorsal and ventral flagellum complex setae plumose, moderate sized
    species........................................................................................................Chanbria Muma

6'. Fixed cheliceral finger style-like or needle-like, straight, curved, or undulate but not
    S-shaped or sigmoid; mesoventral groove present; dorsal flagellum complex setae
    striate, ventral setae striate or plumose ......................................................................... 7

7. Fixed cheliceral finger with a mesoventral groove that varies from one or more indistinct
    creases to an elongate hollow or cup; small to moderate sized species ............................
   ............................................................................................................. Eremochelis Roewer

7'. Fixed cheliceral finger without a mesoventral groove; tiny to small species ......................
    ............................................................................................................ Hemerotrecha Banks

 

El-Hennawy, 1990: 24:

24 -

 

Harvey 2003e:   198,199 (key) 235:

235 - Family EREMOBATIDAE Kraepelin

       Eremobatidae Kraepelin: Roewer, 1934: 550-553; Kästner, 1933-1935: 296; Birula, 1938: 12 (as Eremobathidae [sic]); Muma, 1951: 39-41; Kaestner, 1968: 225; Muma, 1970a: 3; Muma, 1976: 7; Muma, 1982: 102-103; Maury, 1985a: 76, 77-79; Muma, 1989: 2-3; El-Hennawy, 1990: 24.

198,199 - Key to families (modified by A. Gromov from Muma, 1976)

       1. Anus located ventrally; legs II-IV with 1 tarsal segment ................................ Rhagodidae

            Anus located terminally; legs II and III with 1-4 tarsal segments; leg IV with 1-7 tarsal
 segments ........................................................................................................................ 2

       2. Leg IV with tarsal claws; legs cursorial ........................................................................... 3

            Leg IV without tarsal claws; legs strongly fossorial ................................... Hexisopodidae

       3. Tarsal claws of legs II-IV furnished with micro-setae; legs II and III with 2 tarsal
 segments; leg IV with 3 tarsal segments ........................................................ Galeodidae

            Tarsal claws of legs II-IV smooth; tarsal segmentation otherwise ................................. 4

       4. Legs II and III with 1 or 2 tarsal segments; leg IV with 1-4 tarsal segments .................... 5

            Legs II and III with 4 tarsal segments; leg IV with 6-7 tarsal segments ........... Solpugidae

       5. Leg I with pretarsus and two claws; male flagellum paraxially movable ......... Ceromidae

            Leg I without pretarsus, and with either one claw or claws absent; male flagellum
 paraxially movable, not paraxially movable, or immovable........................................... 6

       6. Leg I with two claws ....................................................................................................... 7

            Leg I with one claw or claws absent .............................................................................. 8

       7. Abdominal sternite IV with ctendiae ............................................................. Karschiidae

            Abdominal sternite IV without ctendiae ........................................................ Gylippidae

       8. Legs II and III with a dorsal, spine-like seta above claws; male flagellar setae difficult to distinguish from surrounding setae .......................................................... Eremobatidae

            Legs II and III with a dorsal, spine-like seta above claws; male flagellum or flagellar
 setae easily distinguished from surrounding setae ....................................................... 9

       9. Male flagellum composed of one or more obviously modified slightly movable setae
 with recognizable alveoli; female genital opercula not distinctly distinguished from
 other abdominal sternites; female and immatures usually with more than four teeth
 on movable finger, but sometimes with no teeth ................................. Melanoblossidae

            Male flagellum composed of membranous structures that are not obviously modified
 setae with recognizable alveoli; female genital opercula differentiated from other
 abdominal sternites; female and immatures with three or four teeth on movable finger
 ...................................................................................................................................... 10

      10. Male flagellum paraxially movable; leg I with one claw or claws absent ........ Daesiidae

            Male flagellum immovable; leg I without claws ........................................................... 11

      11. Pedipalps with pairs of lateroventral spines .......................................... Ammotrechidae

            Pedipalps without pairs of lateroventral spines ....................................... Mummuciidae

 

Distribution:

 

Illustrated key to included taxa:


1a     First leg pair with one terminal claw (Fig. 1) ........................................... EREMOBATINAE 3

1b     First leg pair with two terminal claws (Fig. 2) .......................................... THEROBATINAE 9


         


2a     Male fixed cheliceral finger distinctly curved upward (fig. 3) or modified with two flanges
       (Fig.4) ................................................................................................................................. 4

2b     Male fixed cheliceral finger not as above ......................................................................... 5

4a     Male fixed finger curved upwards with teeth on ventral surface (Fig. 3) ............. Chanbria

4b     Male fixed finger short, modified with two flanges on dorsal side (Fig.4) ....... Eremothera

         

5a     Flagellar groove of male fixed finger indistinct, cup-like or blade-like (Fig. 5) ................ 10

5b     Flagellar groove of male fixed finger distinct, spoon like, extending from tip to base
        of fixed finger (Fig. 6) ................................................................................. Eremobates ...6

         

6a     Male fixed straight and unmodified (Fig. 7) ...................................................................... 7

6b     Male fixed finger curved or with a spur/ridge on posterior dorsal edge (Figs. 8,9) .......... 9


             


7a     Flagellar groove of male fixed finger in the mesodorsal position (Fig. 10) .......................
        .................................................................................................   Eremobates aztecus group

7b     Flagellar groove of male fixed finger in the mesoventral position (Fig. 11) ...................... 8


         

8a     Flagellar groove dilated at proximal end (Fig. 12) .................... Eremobates pallipes group

8b     Flagellar groove of male fixed finger not dilated basally (Fig. 13) ......................................
        ................................................................................................ Eremobates angustus group


         


9a     Male fixed finger with a spur or ridge on the posterior dorsal edge (Fig. 14)
       ........................................................................................ Eremobates palpisetulosus group

9b     Male fixed finger with bend/notch on the posterior lateral portion (Fig. 15)
       .................................................................................................... Eremobates scaber group

                     


10a      Flagellar groove indistinct or blade-like (Fig. 16 left). Ctenidia present on ventral
            side of male abdomen ................................................................................. Eremorhax

10b      Flagellar groove ventral, cup like, short. Ctenidia absent on ventral side of male
            abdomen (Fig. 17 right) ................................................................................ Eremocosta


         


11a      Large, robust moveable spines on the ventral side of palpal metatarsus, tibia, and femur
           (Figs. 18,19) ....................................................................................................... Horribates

11b      Palpal setae not enlarged, robust, or moveable ........................................................... 12


         


12a      Flagellar groove thin, elongate, or cup like (Fig. 20) ............................. Eremochelis ...13

12b      Flagellar groove indistinct, absent (Fig. 21) ....................................... Hemerotrecha ...16


         

13a      Fixed cheliceral finger with a distinct, elongate, mesoventral or dorsomesal cavity
            occupying at least half of finger length ....................................................................... 14

13b      Fixed cheliceral finger with short mesal creases, hollows, grooves or very short
            apical cups; flagellum complex apically with striate and plumose setae; movable
            finger with an apical cup or hollow .................................... Eremochelis imperialis group

14a      Apical plumose seta of flagellum complex distinctly to conspicuously flattened and
            widened ....................................................................................................................... 15

14b      Apical plumose seta of flagellum complex obscurely or not widened and flattened ...
          .............................................................................................. Eremochelis bilobatus group

15a      Fixed cheliceral finger without dorsal flange and with groove mesoventral in position
            ............................................................................................... Eremochelis branchi group

15b      Fixed finger with dorsal flange and with groove dorsomesal in position
            ........................................................................................ Eremochelis striodorsalis group

16a      Fixed cheliceral finger hooked apically, apical 2-3 flagellar setae flattened, pointed,
            malleoli darkly tinged .......................................................... Hemerotrecha banksi group

16b      Fixed cheliceral finger female-like in appearance ........................................................ 17

17a      Flagellar setae not modified ......................................... Hemerotrecha denticulata group

17b      Flagellar setae flattened or hooked apical setae ............... Hemerotrecha branchi group


Bibliography: